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Annette Horn, Fotografie

Veröffentlicht am 04.05.2020

 

Wenn wir eine neue Ausstellung planen und dabei überlegen, welche Künstlerinnen wir ansprechen wollen, dann fällt immer der Name von Annette Horn, sie ist für uns eine „sichere Bank“, wir lieben ihren Stil und ihre Kreativität.
Als Fotografin ist sie enorm flexibel – sie hört sich jedes Mal einfach mal an, welche Überlegungen bei uns hinter dem Arbeitstitel einer neuen Ausstellung stecken. Dann denkt sie ein paar Wochen nach. Heraus kommt immer ein überraschender Vorschlag. Für unsere Ausstellung „gewonnene Jahre“ hat sie beispielsweise Frauen jenseits der Jugend zu sich ins Atelier eingeladen und sie gebeten sich zu ihrer Lieblingsmusik zu bewegen, zu tanzen –  so nackt, wie sie es sich zugetraut haben. Die Fotos wirkten wie sanft gemalte Aquarelle, mit lange geöffneter Blende, träumerisch und wunderschön. Oder sie hat bei der Ausstellung „wie weiblich ist die Stadt?“ Frauen in Fürth auf der Straße gebeten, für sie, die Fotografin, einmal ihre Handtaschen zu öffnen. Für alle Besucherinnen war es ein großer Spass in der Ausstellung zu raten, welches Porträt zu welcher Handtasche gehört.
Annette Horn kam aus Großbritannien nach Nürnberg und es gelingt ihr immer wieder, die heimischen Frauen zum Mitmachen zu gewinnen. Wir sind auch dieses Jahr gespannt!
Das Porträtfoto von ihr hat übrigens ihr Mann, der Fotograf Willy Weihreter, gemacht.

© Text von Gudrun Cyprian, Frauen in der Einen Welt
© Fotos von A. Horn und Willy Weihreter

Webseite von Annette Horn (website)

 

 
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